Ribo Life Science reicht europäische Zulassung für klinische Studie ein
Suzhou Ribo Life Science und seine Tochtergesellschaft Ribocure Pharmaceuticals AB haben eine Zulassung für eine europäische Phase-1-Klinikstudie mit der neuartigen INHBE-zielenden siRNA-Therapie RBD3133 eingereicht.

Suzhou Ribo Life Science und seine schwedische Tochtergesellschaft Ribocure Pharmaceuticals AB haben bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) eine Zulassung für eine klinische Prüfung (CTA) für eine Phase-1-Studie eingereicht. Die Zulassung betrifft RBD3133, ein neuartiger RNAi-basierter Wirkstoffkandidat, der von Ribo Life Science entwickelt wurde und darauf abzielt, das INHBE-Protein zu reduzieren.
Der Wirkstoffkandidat soll eine seltene genetische Erkrankung namens Homozystinurie (HCU) behandeln. HCU führt zur Anreicherung von Homocystein im Körper, was zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen wie Skelettproblemen, Blutgerinnseln und kognitiven Beeinträchtigungen führen kann. Bestehende Behandlungsmöglichkeiten sind begrenzt.
Die Phase-1-Studie wird die Sicherheit, Verträglichkeit und Pharmakokinetik von RBD3133 bei gesunden Freiwilligen an europäischen Forschungsstandorten bewerten. Sofern die Studie wie geplant verläuft, könnte Ribo Life Science anschließend zu Phase-2- und Phase-3-Studien übergehen.
Ribo Life Science konzentriert sich auf die Entwicklung neuartiger RNA-basierter Therapeutika. Die Börsennotierung des Unternehmens an der Börse Hongkong Anfang des Jahres hat zusätzliche Mittel für seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bereitgestellt.