Mangel an erfahrenen CEOs zwingt Unternehmen zum Umdenken
Das Durchschnittsalter bei der Ernennung von CEOs steigt, da Unternehmen angesichts zunehmender Komplexität vermehrt auf langjährige Erfahrung statt auf Potenzial setzen.

Laut Daten des National Bureau of Economic Research ist das Durchschnittsalter bei der Ernennung zum CEO seit dem Jahr 2000 von 48 auf 55 Jahre gestiegen. Unternehmen suchen verstärkt nach Führungskräften mit einem breiten Erfahrungsschatz, um auf die wirtschaftliche Volatilität und regulatorische Anforderungen zu reagieren.
Die Rolle des CEO entwickelt sich zunehmend zu einem Endpunkt der beruflichen Laufbahn, während die durchschnittliche Amtsdauer auf 7,1 Jahre gesunken ist. Dieser Mangel an "seriellen CEOs" erschwert es Unternehmen, Führungspersönlichkeiten für komplexe Transformationsprozesse wie die KI-Integration zu finden.
Um die Nachfolgeplanung zu sichern, wird empfohlen, Nachwuchstalente frühzeitig gezielt zu fördern. Dabei sollten Unternehmen weniger auf den Titel als auf Kernkompetenzen achten: Coaching-Fähigkeit, die natürliche Autorität innerhalb der Peer-Gruppe und die Bereitschaft, den Erfolg des Teams über den eigenen zu stellen.