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Fertigung

Steigende Kosten treiben Preise für Graphitelektroden

Der Preisanstieg bei Graphitelektroden im Jahr 2026 ist das Resultat gestiegener Rohstoffkosten, während die Nachfrage nur moderat zunahm.

5. November 2026
Steigende Kosten treiben Preise für Graphitelektroden
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Preise für Graphitelektroden sind im Jahr 2026 primär aufgrund eines passiven Kostendrucks gestiegen. Da Nadelkoks einen Großteil der Produktionskosten ausmacht, haben die geopolitisch bedingten Preissprünge bei Rohöl und Koks die Fertigungskosten für Unternehmen wie Handan Qifeng Carbon massiv nach oben getrieben.

Die Ertragslage der Branche blieb trotz gestiegener Verkaufspreise prekär. Im März 2026 verzeichnete die Industrie einen durchschnittlichen Verlust von 2.548 Yuan pro Tonne. Dies belegt, dass die Unternehmen die höheren Rohstoffpreise nicht vollständig an die Abnehmer weitergeben konnten, was zu einer anhaltenden Komprimierung der Gewinnmargen führte.

Die Nachfrage aus dem Stahlsektor zeigte nach dem chinesischen Neujahrsfest zwar Anzeichen einer Erholung, blieb jedoch aufgrund der schwachen Rentabilität der Stahlwerke verhalten. Zusätzlich belasteten logistische Störungen im Exportgeschäft, insbesondere im Nahen Osten, die Ausfuhrzahlen, die im ersten Quartal deutlich zurückgingen.

Mit der Stabilisierung der Rohstoffversorgung im Oktober 2026 normalisierte sich die Marktsituation. Der Rückgang der Preisvolatilität bestätigt, dass die vorangegangenen Preisanstiege vor allem durch externe Kostenfaktoren und nicht durch eine nachhaltige Nachfragestärke begründet waren.

Originalquelle: qfindustrial.com