Rittal erläutert fachgerechte Erdung von Schaltschränken
Rittal gibt Hinweise zur korrekten Erdung von Schaltschränken und hebt die Bedeutung von Sicherheitsnormen hervor.
Eine fachgerechte Erdung von Schaltschränken ist entscheidend für die elektrische Sicherheit und den Schutz von Personen, Tieren sowie empfindlicher Technik. Rittal, ein Hersteller von Schaltschränken, hat Leitlinien zur korrekten Umsetzung und den relevanten Normen veröffentlicht.
Die Erdung sorgt dafür, dass Strom im Falle eines Fehlers kontrolliert über einen Schutzleiter in die Erde abgeleitet wird. Der elektrische Widerstand des Schutzleiters ist deutlich geringer als der des menschlichen Körpers, wodurch dieser im Fehlerfall den bevorzugten Weg für den Strom darstellt und so eine Gefährdung minimiert wird.
In Schaltschränken, die eine Vielzahl elektronischer Komponenten und Kabel enthalten, können Fehlerströme durch Isolationsfehler entstehen. Wenn das leitfähige Metallgehäuse nicht geerdet ist, kann es unter Spannung geraten. Eine Berührung kann dann zu einem gefährlichen Stromschlag führen, der Kammerflimmern auslösen kann. FI-Schutzschalter reagieren auf solche Ströme und unterbrechen die Versorgung.
Relevante Normen für die Erdung von Schaltschränken sind unter anderem DIN EN 60204 (Sicherheit von Maschinen – Elektrische Ausrüstung von Maschinen), DIN EN 61439 (Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen – Allgemeine Festlegungen) und DIN EN 62208 (Leergehäuse für Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen). Diese Normen spezifizieren Anforderungen an Schutzmaßnahmen und die Erdung leitfähiger Teile.
Rittal bietet Lösungen wie sein Anreih-Schranksystem VX25 an, das durch automatischen Potenzialausgleich die Erdung vereinfacht. Das Unternehmen betont die Wichtigkeit einer normgerechten Montage für die Gewährleistung der Sicherheit.