Roblox scheitert bei Kinderschutz: Australien kritisiert Sicherheitslücken
Australiens eSafety-Kommissariat hat erhebliche Mängel in den Kinderschutzmaßnahmen von Roblox festgestellt, trotz früherer Bemühungen. Erwachsene sollen weiterhin Zugang zu Kindern auf der Plattform finden.

Roblox hat es versäumt, Erwachsene daran zu hindern, die Plattform zur Kontaktaufnahme mit Kindern zu missbrauchen, obwohl das Unternehmen im letzten Herbst Änderungen vorgenommen hat. Australiens eSafety-Kommissarin Julie Inman Grant erklärte am Donnerstag, dass weiterhin alarmierende Lücken in den Sicherheitsmaßnahmen der Plattform bestehen.
Die Untersuchung ergab, dass erwachsene Fremde weiterhin Kontaktanfragen an Kinder senden können. Darüber hinaus waren die Profilinformationen der Kinder, einschließlich Benutzernamen, Kontaktlisten und Avatar-Bilder, für jedermann auf der Plattform sichtbar, ohne die Möglichkeit, die Sichtbarkeit einzuschränken. Diese Anfragen lösten auch keine elterlichen Warnungen aus.
Die Behörde stellte fest, dass böswillige Akteure die öffentlich sichtbaren Kontaktlisten von Kindern nach weiteren Zielen durchsuchen können. eSafety vermutet, dass Roblox nicht genug tut, um Probleme im Zusammenhang mit Kindesausbeutung zu lösen.
Roblox hatte zuvor Änderungen vorgenommen, um zu verhindern, dass Erwachsene unbekannte Kinder anschreiben. Die jüngsten Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Maßnahmen nicht ausgereicht haben, um alle Formen des Missbrauchs auf der Plattform zu verhindern.