Behörde stoppt Roboter-Kampf-Event wegen fehlender Genehmigung
Die kalifornische Sportkommission hat das Roboter-Kampf-Unternehmen REK angewiesen, die Organisation von Menschen-Roboter-Kämpfen ohne Genehmigung einzustellen. Das Unternehmen sieht sich mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert.
Die kalifornische Sportkommission (CSAC) hat dem Roboter-Kampf-Unternehmen REK eine Unterlassungsanordnung erteilt. Grund dafür ist die Organisation einer Kampfsportveranstaltung, bei der Menschen gegen Roboter antraten, ohne die erforderlichen Genehmigungen eingeholt zu haben. Die CSAC fordert REK auf, die Organisation, Bewerbung und Sponsoring solcher nicht genehmigter Veranstaltungen sofort einzustellen. Die Durchführung solcher Aktivitäten ohne Lizenz wird in Kalifornien als geringfügige Straftat eingestuft.
Bei der beanstandeten Veranstaltung trat der YouTuber Frankie LaPenna gegen drei verschiedene Roboter in einem Käfig an. Unklar ist, ob die Veranstaltung als sportlicher Wettkampf oder als Marketingaktion zur Steigerung der Bekanntheit der REK-Plattform gedacht war. Die Aktion zielte darauf ab, Aufmerksamkeit für REK zu generieren.
Die Veranstaltung wirft Fragen bezüglich der Sicherheit und Ethik von Mensch-Roboter-Konfrontationen auf. Historisch gab es bereits Vorfälle mit Robotern: 1979 starb Robert Williams als erstes menschliches Opfer eines Roboterunfalls in einem Ford-Werk in Michigan, als er von einem Roboterarm zerquetscht wurde. Dieser Fall unterstreicht die Notwendigkeit strenger Sicherheitsvorkehrungen und behördlicher Aufsicht, wenn Menschen und fortschrittliche Technologie in potenziell gefährlichen Situationen interagieren.