Roboter verlegt Glasfaserkabel in Bornheim
Netzbetreiber NetCologne setzt Roboter zur Verlegung von Glasfaserkabeln in unterirdischen Kanälen in Bornheim ein. Das Verfahren ist schneller und kostengünstiger als herkömmliche Tiefbauarbeiten.

Der Netzbetreiber NetCologne setzt bei seinem Ausbau in Bornheim auf ein modernes Verfahren zur Verlegung von Glasfaserkabeln mittels Robotern. Diese Technologie ermöglicht die Installation der Kabel in bestehenden unterirdischen Kanälen, was den Aufwand im Vergleich zu traditionellen Tiefbauarbeiten reduziert.
Der Prozess beginnt mit einer Inspektion des Kanals durch den Roboter, der auch die Positionierung der Halterungen für die Edelstahlrohre festlegt. Anschließend bringt der Roboter die Spannringe an den Kanalwänden an. Danach werden die Leerrohre, in die später die Glasfaserkabel eingezogen werden, durch den Kanal geführt und vom Roboter in den Spannringen befestigt.
NetCologne gibt an, dass der Einsatz von Robotern die Effizienz steigert und die Kosten senkt. Während ein Bagger im Tiefbau etwa 40 Meter pro Tag schafft und Kosten von 70-100 Euro pro Meter verursacht, können Roboter 80-100 Meter pro Tag verlegen und das für 40-60 Euro pro Meter. Dies macht die Methode schonender und günstiger.
Die Glasfaserkabel selbst werden erst nach Abschluss der Roboterarbeiten mittels Druckluft in die verlegten Leerrohre eingebracht. Dieses Verfahren ermöglicht einen schnelleren und weniger invasiven Ausbau von Glasfasernetzen.