Rocket-Marketingchef ersetzt traditionellen Marketing-Trichter
Rocket's Chief Marketing Officer Jonathan Mildenhall hat den traditionellen Marketing-Trichter abgeschafft, da er Maschinen nicht bedient. Das neue Modell adressiert sowohl Menschen als auch KI.

Rocket, ein Unternehmen, das eines von sechs US-Hypotheken bedient und fast 10 Millionen Kreditnehmer sowie ein Kapitalguthaben von 2,1 Billionen US-Dollar verwaltet, hat seine Marketingstrategie überarbeitet.
Chief Marketing Officer Jonathan Mildenhall hat den traditionellen Marketing-Trichter aufgegeben, mit der Begründung, dass er modernen Kommunikationsbedürfnissen nicht mehr ausreichend gerecht wird. Mildenhall argumentiert, der Trichter spreche nur Menschen an und vernachlässige Maschinen wie KI-Algorithmen, die Informationen benötigen, die Autorität, Vertrauen und Branchenführerschaft widerspiegeln.
"Kein namhafter Marketingchef sollte den traditionellen Marketing-Trichter zur Organisation seines Markteinführungsansatzes verwenden", erklärte Mildenhall. Er betonte, dass sich Rocket darauf konzentriert, kulturell bedeutsame Geschichten zu erzählen, die tiefer und länger im Gedächtnis bleiben als Verkaufsgespräche, die sich auf Produktmerkmale konzentrieren.
Mildenhall äußerte auch Bedenken hinsichtlich des Potenzials von KI, generische Marketinginhalte zu schaffen. Er warnte, dass große Sprachmodelle ohne sorgfältige Überwachung dazu führen könnten, dass Marken an Einzigartigkeit verlieren und dadurch geschädigt werden. Laut Mildenhall müssen Vermarkter ein außergewöhnliches kreatives Urteilsvermögen einsetzen, um die Einzigartigkeit ihrer Marken zu gewährleisten.
Rocket strebt danach, seine Dienstleistungen zur weltweit ersten KI-gestützten Plattform für Wohneigentum auszubauen.