Rockstar-Mitgründer äußert sich zum Abbruch des Spielprojekts Agent
Dan Houser, Mitgründer von Rockstar Games, führt die Einstellung des 2009 angekündigten Titels 'Agent' auf unlösbare Designprobleme bei der Genre-Verbindung zurück.
Der Mitgründer von Rockstar Games, Dan Houser, hat Details zum Abbruch des Projekts 'Agent' preisgegeben, das 2009 als Exklusivtitel für die PlayStation 3 vorgestellt wurde. Das im Kalten Krieg angesiedelte Spionagespiel schaffte es nie bis zur Veröffentlichung.
In einem Interview mit IGN erläuterte Houser, dass mehrere Teams innerhalb des Studios versuchten, das Konzept zu realisieren, jedoch an der Komplexität scheiterten. Das Kernproblem war die Unvereinbarkeit einer filmreifen Spionage-Erzählung mit der strukturellen Freiheit einer offenen Spielwelt. Während Spionagefilme oft von schnellen Ortswechseln und straffem Pacing leben, widerspricht dies dem Sandbox-Design, für das das Studio bekannt ist.
„Wir haben es mehrfach versucht, aber keine zufriedenstellende Lösung gefunden“, so Houser. Trotz verschiedener Ansätze blieb die spielerische Umsetzung hinter den Erwartungen zurück, was schließlich zur Einstellung des Projekts und zum Auslaufen der Markenrechte führte.