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Technologie

Rohde & Schwarz untersucht Latenz in öffentlichen 5G- und LTE-Netzen

Rohde & Schwarz hat Messungen zur Latenzzeit in kommerziellen 5G-NSA-Netzen veröffentlicht, um die reale Netzperformance zu bewerten.

1. November 2026
Rohde & Schwarz untersucht Latenz in öffentlichen 5G- und LTE-Netzen

Der Messtechnikspezialist Rohde & Schwarz hat Ergebnisse zur Latenzanalyse in öffentlichen Mobilfunknetzen vorgelegt. Die in München durchgeführten Messungen untersuchten sowohl die One-Way-Latency (OWL) als auch die Round-Trip-Time (RTT) in 5G-Non-Standalone-Netzen (NSA) sowie in LTE-Umgebungen.

Die Messreihe nutzte die QualiPoc-Android-Lösung in Verbindung mit kommerziellen SIM-Karten, um die Performance unter definierten Lastbedingungen zu erfassen. Die Daten bestätigen, dass 5G NR signifikant geringere Latenzzeiten erzielt als LTE, wobei die stärksten Verbesserungen im Uplink-Bereich beobachtet wurden. Während bei 100 kbps im Downlink Latenzen unter 7 Millisekunden gemessen wurden, stiegen diese bei einer höheren Auslastung von 15 Mbps auf etwa 18 Millisekunden an.

Die Untersuchung dient als Referenz, um den Abgleich zwischen den simulierten Anforderungen der 3GPP-Standards und der tatsächlichen Performance in kommerziellen Netzen zu ermöglichen. Mit diesem Ansatz liefert Rohde & Schwarz Erkenntnisse für Betreiber und Anwender, die auf präzise Datenübertragung in der Mobilkommunikation angewiesen sind.

Originalquelle: rohde-schwarz.com