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Reise

RSD spendet 90 000 Euro an Familien nach Grubenunglück in Soma

Der deutsche Reiseveranstalter RSD hat 90 000 Euro zur Unterstützung von Familien gesammelt, die vom Grubenunglück in Soma betroffen sind.

5. Juni 2026
RSD spendet 90 000 Euro an Familien nach Grubenunglück in Soma

RSD Reise Service Deutschland GmbH (RSD) hat 90 000 Euro für die Hinterbliebenen des Grubenunglücks in Soma gesammelt. Das Unglück ereignete sich am 13. Mai 2014 und kostete 301 Bergleuten das Leben.

Die Spendenaktion wurde von RSD und seinen in der Türkei tätigen Reiseleitern initiiert, um Familien in den abgelegenen Bergdörfern rund um Soma zu unterstützen, die von der Katastrophe besonders betroffen sind.

Insgesamt 21 Familien in den Dörfern Elmadere und Köseler erhalten jeweils fast 4.300 Euro. Dieser Betrag übersteigt das Jahresgehalt eines Bergmanns und soll den Familien eine finanzielle Stütze in ihrer Notlage bieten.

Ein Teil der Gelder, 50.000 Euro, stammte aus bereits gesammelten Mitteln, die ursprünglich für den Neubau einer Schule vorgesehen waren. RSD steuerte zusätzlich 40.000 Euro bei, um die Gesamtsumme von 90.000 Euro zu erreichen.

Recep Yavuz, Geschäftsführer des türkischen Partners NBK Touristic, betonte die Bedeutung dieser Unterstützung durch RSD als einzigen deutschen Veranstalter dieser Art. Die Verteilung der Gelder erfolgt verantwortungsbewusst nach Ermittlung der dringendsten Bedürfnisse der betroffenen Familien.

Originalquelle: rsd-reisen.de