Rubin-Investments: Besser als Gold?
Investment-Experte Alexander Streb und die Investmentpunk Academy GmbH beleuchten das Anlagepotenzial von Edelsteinen wie Rubinen. Nur ein Bruchteil der Edelsteine eigne sich laut Experten als Investment.

Investitionen in Edelsteine, insbesondere Rubine, werden als Alternative zu traditionellen Anlagen wie Aktien und Gold vorgestellt. Laut Alexander Streb, Geschäftsführer der Investmentpunk Academy GmbH und des Deutschen Edelsteinhauses, sind nur wenige Edelsteine tatsächlich als Investment geeignet. Er betont, dass ausgewählte Edelsteine wie hochwertige Rubine das Potenzial haben, ihren Wert unabhängig von Marktschwankungen zu erhalten und sogar zu steigern.
Streb, der über frühere Erfahrungen als Vermögensverwalter verfügt, konzentriert sich auf die Untersuchung des Anlagepotenzials von Edelsteinen. Er argumentiert, dass diese Steine, deren Angebot und Nachfrage nicht an Finanzmarktnachrichten oder Zentralbankentscheidungen gebunden sind, einen einzigartigen sicheren Hafen darstellen. Dieser Mangel an Korrelation mache sie zu einer attraktiven Option für Anleger, die ihre Portfolios diversifizieren und sich gegen Marktschwankungen absichern wollen.
Nur ein kleiner Prozentsatz der weltweiten Edelsteine, schätzungsweise 12 von etwa 1.200 bekannten Arten, erfüllt die Kriterien für eine Investitionsklasse. Diese Kriterien umfassen Seltenheit, einen funktionierenden globalen Markt, nachweisbare Preisentwicklung und Qualitätszertifizierung durch unabhängige Labore. Beispiele für solche Steine sind bestimmte Rubine und Saphire.
Ein hochwertiger Rubin von zwei Karat kann zwischen 70.000 und 90.000 Euro kosten und bietet eine hohe Wertdichte. Die Preisentwicklung war bemerkenswert, wobei Spitzenrubine in den letzten Jahren ihren Wert verdoppelt haben und weiter im Wert gestiegen sind. Während Investitionen in Edelsteine Fachwissen und erhebliches Kapital erfordern, stellen sie für bestimmte Anleger eine strategische Möglichkeit dar.