Russland und Belarus bestätigen Option auf Atomwaffen
Russland und Belarus haben ihre Bereitschaft erklärt, alle verfügbaren Mittel, einschließlich Atomwaffen, zur Gewährleistung ihrer Sicherheit einzusetzen. Die UN warnt, der Krieg sei tödlicher denn je.

Russland und Belarus haben ihre Bereitschaft bekräftigt, für die Gewährleistung ihrer Sicherheit alle verfügbaren Mittel, einschließlich Atomwaffen, einzusetzen. Der russische Vize-Außenminister Michail Galusin sagte der Zeitung „Iswestija“, beide Staaten könnten alle verfügbaren Mittel nutzen, um die Sicherheit ihres „Unionsstaates“ zu garantieren. Er verwies auf gemeinsame Militärübungen und Bereitschaftsprüfungen.
Nach Angaben der Vereinten Nationen ist der Krieg in der Ukraine tödlicher als zu jedem anderen Zeitpunkt seit Beginn der russischen Invasion im Jahr 2022. UN-Vizegeneralsekretärin Rosemary DiCarlo forderte den UN-Sicherheitsrat auf, beide Seiten zur Rückkehr zur Diplomatie zu bewegen und verlangte einen sofortigen, vollständigen und bedingungslosen Waffenstillstand.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bemüht sich um neue Friedensinitiativen und hat mögliche diplomatische Bemühungen mit Vertretern der Vereinigten Staaten erörtert. Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja bezeichnete Selenskyjs Angebot direkter Gespräche mit Präsident Putin als Provokation.
Unterdessen wird berichtet, dass die russische „Schattenflotte“ ihr Sicherheitspersonal aufstockt, als Reaktion auf verschärfte westliche Sanktionen und die Festsetzung von Schiffen. Die Flotte umgeht Berichten zufolge Sanktionen im Ölhandel.
Auf regionaler Ebene führten russische Raketen- und Drohnenangriffe zu Opfern in der ukrainischen Region Charkiw. Die Verbündeten der Ukraine fordern verstärkte Unterstützung für die Luftverteidigung.