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Russland und Belarus bekräftigen Atomwaffenoption

Russland und Belarus haben ihre Bereitschaft erklärt, alle verfügbaren Mittel, einschließlich Atomwaffen, zur Gewährleistung ihrer Sicherheit einzusetzen. Präsident Zelenskyj wirbt unterdessen für diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Krieges.

9. Juni 2026
Russland und Belarus bekräftigen Atomwaffenoption

Russland und sein Verbündeter Belarus haben nach Angaben des russischen Vize-Außenministers Michail Galusin gegenüber der Zeitung Iswestija bekräftigt, alle verfügbaren Mittel, einschließlich Atomwaffen, zur Gewährleistung ihrer Sicherheit einzusetzen. Galusin verwies auf regelmäßige gemeinsame Militärübungen und Bereitschaftsprüfungen, die die ständige Einsatzbereitschaft beider Staaten für die Sicherheit des gemeinsamen Unionsstaates unterstreichen.

Unterdessen setzt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges fort. Nach eigenen Angaben sprach er mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner über die Wiederbelebung von Friedensgesprächen, möglicherweise am Rande des G7-Gipfels.

Die Vereinten Nationen forderten Russland und die Ukraine auf, zur Diplomatie zurückzukehren. UN-Untergeneralsekretärin Rosemary DiCarlo erklärte vor dem UN-Sicherheitsrat, der Krieg sei derzeit tödlicher als zu jedem anderen Zeitpunkt seit Beginn der Invasion 2022 und erneuerte die Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand.

Die Kämpfe in der Ukraine dauern an. Bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen auf die Region Charkiw wurden nach Angaben der Behörden vier Menschen getötet und mehr als 20 verletzt. Auf der von Russland annektierten Krim meldete Moskau die Abwehr von Drohnenangriffen.

Originalquelle: mdr.de