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Wissenschaft

Russland relativiert Atomwaffen-Drohung gegen Nato

Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine frühere Drohung mit Atomwaffen gegen die Nato relativiert. Estland kündigte an, den Transit russischer Getreidelieferungen durch seine Häfen zu verbieten.

2. Oktober 2026
Russland relativiert Atomwaffen-Drohung gegen Nato

Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine frühere Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen gegen die Nato relativiert. Auf dem Valdai-Diskussionsforum in Moskau sagte Putin, Russland habe nicht die Absicht, jemanden anzugreifen, warnte aber vor dem Einsatz aller verfügbaren Waffen, einschließlich Atomwaffen, falls Russland oder seine Exklave Kaliningrad angegriffen werde.

Putins Äußerungen erfolgten am selben Tag, an dem Estland ankündigte, den Transit russischer Getreidelieferungen durch seine Häfen zu verbieten. Die Entscheidung dürfte den russischen Getreidehandel und die Logistik in der Ostseeregion beeinträchtigen.

Unterdessen kündigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an, dass das Land seine neue taktische ballistische Rakete FP-7 erstmals im Kampf eingesetzt habe. Die Rakete soll eine Reichweite von etwa 200 Kilometern haben. Putin kündigte zudem sein Ziel an, die gesamte Donbas-Region in weniger als anderthalb Jahren zu erobern.

Originalquelle: mdr.de