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Technologie

Russlands Starlink-Rivale Rassvet scheint zu scheitern

Russlands Versuch, ein Starlink-ähnliches Satellitennetzwerk namens Rassvet zu etablieren, stößt auf erhebliche Probleme. Erste Starts haben ihre Zielumlaufbahnen nicht erreicht.

2. September 2026
Russlands Starlink-Rivale Rassvet scheint zu scheitern

Russlands Bestreben, ein Satelliten-Internetnetzwerk im Stil von SpaceX's Starlink aufzubauen, das als Rassvet-Programm bekannt ist, stößt auf Rückschläge. Bureau 1440, das für Rassvet zuständige Unternehmen, hat seit Beginn des Programms Anfang dieses Jahres nur 32 Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht, ein Bruchteil der rund 300 Satelliten, die bis Ende nächsten Jahres im Orbit sein sollen.

Das Programm zielt darauf ab, Konnektivität für militärische und zivile Nutzer bereitzustellen. Bureau 1440 hat die langfristige Vision, bis 2035 insgesamt 924 Satelliten in den Orbit zu bringen.

Ein kritisches Problem ist jedoch aufgetreten: Keiner der 32 gestarteten Satelliten hat die vorgesehene Betriebshöhe von etwa 800 Kilometern erreicht. Die Trägerraketen platzierten die Satelliten wesentlich näher an der Erde, sodass sie ihre eigenen Plasma-Triebwerke nutzen müssten, um ihre Umlaufbahn über mehrere Monate hinweg anzuheben.

Die Unsicherheit über die Funktionalität dieser ersten Satelliten wirft Fragen hinsichtlich der allgemeinen Machbarkeit und des Fortschritts des Rassvet-Programms sowie dessen Potenzial zur Konkurrenz mit bestehenden globalen Satelliten-Internetdiensten auf.

Originalquelle: arstechnica.com