R+V, ALTE LEIPZIGER und AXA bieten Altersvorsorge für Apothekenmitarbeiter
Die R+V Lebensversicherung, ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung und AXA Lebensversicherung haben gemeinsam ein neues betriebliches Altersvorsorgeprodukt für Apothekenmitarbeiter gestartet. Die "ApothekenRente" tritt im Zuge eines neuen Tarifvertrags in Kraft.

Die R+V Lebensversicherung AG, die ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G. und die AXA Lebensversicherung AG bieten seit dem 1. Juli 2011 eine gemeinsame betriebliche Altersvorsorge für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Apotheken an.
Das Produkt, "ApothekenRente" genannt, ist die von den Tarifvertragsparteien empfohlene Lösung. Es setzt den Tarifvertrag zwischen dem Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) und der Apothekengewerkschaft ADEXA um, der zum 1. Januar 2012 in Kraft tritt. Ziel des Tarifvertrags ist die Verbesserung der Alterssicherung von Apothekenbeschäftigten. Er sieht erstmals eine tarifliche Verpflichtung für Arbeitgeberbeiträge und -zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge vor.
Bei der "ApothekenRente" handelt es sich um eine Direktversicherung. Der Arbeitgeber zahlt monatliche Beiträge zwischen 10 und 27,50 Euro, abhängig von der Wochenarbeitszeit der Angestellten. Zusätzlich können Mitarbeiter durch Entgeltumwandlung eigene Beiträge leisten. Auf diese freiwilligen Beiträge zahlt der Arbeitgeber einen Zuschuss von 20 Prozent aus den bei der Entgeltumwandlung ersparten Sozialversicherungsabgaben. Insgesamt können bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze umgewandelt werden.
Die beteiligten Versicherer raten dazu, die Möglichkeit zu nutzen, sich noch 2011 den aktuell gültigen Rechnungszins von 2,25 Prozent zu sichern. Ab 2012 wird die "ApothekenRente" als Unisex-Tarif angeboten, der einen garantierten Rechnungszins von 1,75 Prozent vorsieht.