R+V Versicherung AG beleuchtet Ursachen von Winterdepression
Die R+V Versicherung AG untersucht die Ursachen und Verbreitung der Winterdepression und ordnet die Symptome auf reduzierte Sonneneinstrahlung in den kälteren Monaten zu.

Der deutsche Versicherer R+V Versicherung AG hat Informationen zu Ursachen und Erkennung der Winterdepression veröffentlicht. Demnach leiden etwa ein bis drei Prozent der europäischen Bevölkerung unter saisonal abhängiger Depression (SAD), die vor allem im Herbst und Winter auftritt.
Die Symptome, die in der Regel mit der geringeren Sonneneinstrahlung einhergehen, umfassen ein erhöhtes Schlafbedürfnis, Müdigkeit, Traurigkeit und Heißhunger auf Süßspeisen. In manchen Fällen können auch manische Phasen mit Euphorie und innerer Unruhe auftreten.
Eine Winterdepression unterscheidet sich von einem milderen "Winterblues" durch die Schwere und Dauer der Symptome. Anzeichen einer Winterdepression sind Appetitlosigkeit oder vermehrtes Essen, oft mit Gewichtszunahme, gesteigertes Schlafbedürfnis, anhaltende gedrückte Stimmung, Erschöpfung sowie Vernachlässigung sozialer Kontakte und der Körperpflege.
Der Versicherer erklärt, dass längere Nächte und kürzere Tage in nördlicheren Regionen zu einer übermäßigen Produktion des Schlafhormons Melatonin führen können. Dies kann die Bildung von Serotonin, einem stimmungsregulierenden Neurotransmitter, reduzieren und zu depressiver Verstimmung sowie verstärktem Süßhunger führen. R+V Versicherung AG rät Betroffenen, die diese Symptome über mehrere Tage oder Wochen erfahren, zu handeln und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.