R+V Versicherung klärt über sieben Pflege-Irrtümer auf
Die R+V Versicherung AG hat die sieben häufigsten Irrtümer zum Thema Pflegebedürftigkeit beleuchtet. Laut dem Versicherer unterschätzen viele Menschen ihre persönliche Risiken und die finanziellen Folgen von langandauernder Pflege.

Die R+V Versicherung AG hat sieben verbreitete Irrtümer rund um das Thema Pflegebedürftigkeit und deren finanzielle Auswirkungen aufgedeckt. Die Ergebnisse der Untersuchung deuten darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung die Risiken und die Dauer eines möglichen Pflegefalls unterschätzt.
Die Statistik zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, pflegebedürftig zu werden, mit dem Alter steigt. Frauen sind aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung häufiger betroffen. Laut Angaben des Versicherers sind etwa zwei Drittel aller Pflegebedürftigen weiblich. Nicht selten schränken diese Frauen ihre eigenen beruflichen und privaten Interessen ein, um Angehörige zu pflegen.
Ein zentraler Irrtum ist die Annahme, selbst nicht pflegebedürftig zu werden. Die R+V-Statistiken legen jedoch nahe, dass etwa jeder zweite Mann und drei von vier Frauen im Laufe ihres Lebens auf Pflege angewiesen sein werden. Ebenso wird der Irrtum, erst im hohen Alter pflegebedürftig zu werden, entkräftet: Jeder sechste Pflegebedürftige ist jünger als 65 Jahre.
Die Dauer der Pflegebedürftigkeit wird oft unterschätzt. Die R+V weist darauf hin, dass eine häusliche Pflege im Durchschnitt 8,2 Jahre dauern kann. Ein erheblicher Teil der pflegenden Frauen ist bereits seit 3 bis 10 Jahren oder länger tätig, was einem unbezahlten Teilzeitjob gleichkommt. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt oft nur einen Teil der Kosten, weshalb eine private Zusatzversicherung oder Eigenvorsorge zur Deckung der finanziellen Lücken dringend empfohlen wird.