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Professionelle Dienstleistungen

R+V digitalisiert Bearbeitung von Wohngebäudeschäden

Die R+V Versicherung führt ein neues digitales Verfahren zur Bearbeitung von Schäden an Wohngebäuden ein. Die Lösung namens AssureXR nutzt 3D-Scans und virtuelle Realität, um beschädigte Räume digital zu vermessen und die Regulierung zu beschleunigen.

11. Juli 2026
R+V digitalisiert Bearbeitung von Wohngebäudeschäden

Die R+V Versicherung plant, die Schadenregulierung bei Wohngebäudeschäden, wie sie nach Wasserrohrbrüchen oder Bränden entstehen, durch den Einsatz digitaler Technologien zu vereinfachen. Das Unternehmen hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut die Lösung AssureXR entwickelt, die mittels 3D-Scans und Virtual Reality eine digitale Erfassung von Schadensorten ermöglicht.

Das Prinzip von AssureXR sieht vor, dass Techniker nach einem Schaden sogenannte 3D-Scans, 360-Grad-Panoramaaufnahmen und Nahaufnahmen der betroffenen Räume mit einem Smartphone erstellen. Diese Daten werden mit Messwerten und Grundrissen angereichert. Daraufhin erstellt R+V einen digitalen Zwilling, eine detailgetreue virtuelle Nachbildung der Räume, die mittels Virtual Reality begangen werden kann.

"Der digitale Zwilling schafft Transparenz und erleichtert die Kommunikation zwischen allen am Prozess beteiligten Parteien, wie Handwerkern und Bauleitern", erklärt Markus Bockholt von der R+V-Tochtergesellschaft StartRaiff. Seine Kollegin Eva Meißner ergänzt, dass durch das Modell Wände nachgemessen oder Feuchtigkeitswerte abgefragt werden können, was Verzögerungen vermeidet.

Das Projekt AssureXR befindet sich derzeit noch in der Testphase. Es ist Teil der Innovationsbemühungen der R+V im Versicherungssektor und wird im Rahmen der Kampagne "Insurers for Tomorrow" des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vorgestellt.

Originalquelle: ruv.de