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R+V Versicherung veröffentlicht Ergebnisse der Studie zur Sorgenlage in Deutschland 2026

Die aktuelle R+V-Studie verdeutlicht eine wachsende Verunsicherung der deutschen Bevölkerung hinsichtlich steigender Lebenshaltungskosten und des politischen Vertrauens.

4. November 2026
R+V Versicherung veröffentlicht Ergebnisse der Studie zur Sorgenlage in Deutschland 2026

Die R+V Versicherung hat die Ergebnisse ihrer jährlichen Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen“ für das Jahr 2026 vorgelegt. Die Daten zeigen, dass die Sorge um die persönliche Finanzlage sowie der Zweifel an der politischen Führung maßgeblich die Stimmung im Land prägen.

Studienleiter Grischa Brower-Rabinowitsch stellte fest, dass 59 Prozent der Befragten befürchten, langfristig nicht über ausreichende finanzielle Mittel zu verfügen. Besonders markant ist der Anstieg der Rezessionsangst, die um 10 Prozentpunkte zunahm. Dies spiegelt die tägliche Belastung durch steigende Preise in Bereichen wie Wohnen und Konsum wider.

Parallel zur wirtschaftlichen Unsicherheit sinkt das Vertrauen in die politischen Akteure. Fast jeder zweite Befragte (48 %) traut der Politik keine Bewältigung der aktuellen Aufgaben zu. Das Vertrauen drückt sich auch in der Schulnoten-Bewertung für Regierung und Opposition aus, die mit einem Durchschnitt von 4,1 so schlecht ausfällt wie zuletzt im Jahr 2018.

Seit 1992 untersucht die R+V Versicherung jährlich die Ängste der Bürger in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die diesjährige Auswertung erfolgte in Kooperation mit der Philipps-Universität Marburg und ordnet die aktuelle Gefühlslage im nationalen Kontext ein.

Originalquelle: ruv.de