Saabs Arexis für deutsche Eurofighter-Variante zur elektronischen Kriegsführung ausgewählt
Deutschlands Beschaffungsamt (BAAINBw) hat Saabs Arexis-System als bevorzugte Lösung für die Variante des deutschen Eurofighters zur elektronischen Kriegsführung (EloKa) ausgewählt. Ein Vertrag wurde noch nicht unterzeichnet.

Deutschlands Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat das Arexis-System von Saab als bevorzugte Lösung für eine Variante des deutschen Eurofighters zur elektronischen Kriegsführung (EloKa) ausgewählt. Ein formeller Vertrag wurde bisher weder unterzeichnet noch ein Auftrag erteilt.
Im vergangenen Jahr hatten deutsche Regierungsvertreter die Absicht geäußert, 15 Eurofighter der Luftwaffe für Missionen zur elektronischen Kriegsführung auszurüsten. Die Entscheidung für Saabs Arexis folgt auf die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Marktumfrage des BAAINBw. In dieser wurden Produkte von europäischen und internationalen Anbietern von EloKa-Systemen hinsichtlich Leistung, Integration und Zertifizierungsfähigkeit bewertet.
Saab plant, einen wesentlichen Teil der Arbeiten in seinem Werk in Bayern durchzuführen, in Zusammenarbeit mit seinem Partner für künstliche Intelligenz, Helsing. Saabs modulares EloKa-System Arexis nutzt fortschrittliche Hard- und Software, einschließlich hochentwickelter KI-Algorithmen, um seine Überlegenheit in komplexen elektromagnetischen Umgebungen zu gewährleisten.
Die EloKa-Variante des Eurofighters zielt darauf ab, die Fähigkeit des Flugzeugs zu verbessern, feindliche Radare und andere elektronische Bedrohungen auf dem Schlachtfeld zu identifizieren, zu lokalisieren und zu stören. Diese Auswahl bekräftigt Saabs Position in der Rüstungsindustrie und seine Rolle in der europäischen Verteidigungszusammenarbeit.