Sam Altman kritisiert mangelnden Innovationsgeist bei MBA-Studierenden
OpenAI-Chef Sam Altman rät jungen Gründern, sich nicht an veralteten Trends zu orientieren, sondern das Potenzial von KI für neue Geschäftsmodelle zu nutzen.

Bei einem Vortrag an der Stanford Graduate School of Business kritisierte Sam Altman, CEO von OpenAI, die Neigung vieler MBA-Studierender, veralteten Geschäftstrends zu folgen. Anstatt zu versuchen, etablierte Tech-Unternehmen zu kopieren, sollten Gründer die aktuelle technologische Umwälzung nutzen, um eigenständige Lösungen zu entwickeln.
Bezüglich der Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt zeigte sich Altman optimistisch. Er bestritt das Szenario einer drohenden Massenarbeitslosigkeit und betonte stattdessen, dass der Wandel der täglichen Arbeitsabläufe neuen Fachkräften große Chancen biete. Wer fähig sei, sich an neue Werkzeuge und veränderte Anforderungen anzupassen, werde in der aktuellen Dynamik profitieren.
Altman, der sein Studium in Stanford vorzeitig abbrach, um seine eigene Karriere zu starten, plädierte für die praktische Ausbildung in Startups. Seiner Einschätzung nach vermittelt der Aufbau eines Unternehmens innerhalb kurzer Zeit unternehmerische Kompetenzen, die eine akademische Ausbildung in dieser Form nicht leisten könne.