Samsung verschiebt Einführung von High-NA EUV-Technologie aus finanziellen Gründen
Samsung hat die Einführung der High-NA EUV-Technologie für die Massenproduktion aus finanziellen Erwägungen, nicht wegen technischer Engpässe, auf Eis gelegt. Zwei Geräte wurden bereits installiert, aber noch nicht in die Produktion überführt.

Samsung hat beschlossen, die Einführung der High-NA EUV-Technologie für die Massenproduktion zu verzögern, obwohl das Unternehmen bereits zwei Sätze der fortschrittlichen Ausrüstung installiert hat. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass die Entscheidung hauptsächlich auf finanziellen Überlegungen beruht und nicht auf unüberwindbaren technischen Engpässen. Dies geschieht, während Intel bereits ähnliche Technologie in seinen Produktionslinien einsetzt.
Das Unternehmen hat über 1 Billion Won (ca. 4,5 Milliarden RMB) in High-NA EUV-Ausrüstung investiert, wobei die erste Maschine letztes Jahr auf dem Hwaseong-Campus installiert wurde und eine zweite in der ersten Jahreshälfte dieses Jahres hinzukam. Diese Maschinen sind jedoch noch nicht für die Massenproduktion genutzt worden, und ihr kommerzieller Einsatz bleibt ausgesetzt.
Das Foundry-Geschäft von Samsung ist seit 2022 defizitär, aber einige Marktbeobachter erwarten eine Rückkehr zur Profitabilität bereits im vierten Quartal dieses Jahres. Die Einführung der High-NA EUV-Produktion würde die fixen Betriebskosten erheblich erhöhen, und Samsung zögert, zusätzliche Investitionen zu tätigen, gerade wenn das Geschäft die Gewinnschwelle erreicht.
Die Ausbeute von Samsungs 2-nm-Prozess hat sich auf rund 55% verbessert und nähert sich dem für eine stabile Massenproduktion allgemein als notwendig erachteten Niveau von 60%. Quellen aus der Halbleiterausrüstungsindustrie deuten darauf hin, dass Samsungs aktuelle Ausbeute für den Einsatz neuer Geräte ausreicht. Das Unternehmen wird jedoch wahrscheinlich eine konservative Strategie für Investitionsausgaben beibehalten, bis mehr Großaufträge von Kunden gesichert sind und die Rentabilität gefestigt ist.