Samsung Galaxy Z Fold8: Kompromisse bei faltbaren Handys bleiben bestehen
Samsungs neuestes faltbares Smartphone, das Galaxy Z Fold8, zielt darauf ab, Kompromisse früherer Modelle zu minimieren, aber der neue Formfaktor bringt eigene Herausforderungen mit sich.

Samsung hat Anfang August sein neues faltbares Smartphone, das Galaxy Z Fold8, auf den Markt gebracht. Es soll die Kompromisse früherer faltbarer Geräte beseitigen und ein breiteres Publikum ansprechen. Die neue, passähnliche Form macht das Gerät im aufgeklappten Zustand taschenfreundlicher und reduziert die Sichtbarkeit der Displayfalte. Samsung gibt an, dass das Gerät für den Videokonsum konzipiert ist.
Während einer Testphase wurde jedoch deutlich, dass der neue Formfaktor die inhärenten Kompromisse faltbarer Handys nicht beseitigt, sondern neue einführt. Der äußere Bildschirm ist breiter und kürzer als zuvor, was die Einhandbedienung erschwert. Zudem funktionieren einige Apps und Websites mit diesem Seitenverhältnis nicht optimal.
Frühere Samsung-Modelle hatten einen schmaleren äußeren Bildschirm, der die Einhandbedienung erleichterte, aber als unhandlich galt. Mit dem breiteren äußeren Bildschirm wurde das innere, tabletgroße Display fast quadratisch, was die Handhabung des Geräts erschwert und zu dickeren schwarzen Balken bei Videos führt.
Das Design des Fold8 ist ein Kompromiss, der schwarze Balken bei Breitbildvideos reduziert. Das Gerät kann jedoch nicht teilweise gefaltet werden, um als Ständer zu dienen oder Selfies zu ermöglichen, im Gegensatz zum teureren Fold8 Ultra-Modell. Diese Entscheidung minimiert die Displayfalte, schränkt aber die Vielseitigkeit des Geräts ein.
Konkurrenten wie Google standen ebenfalls vor ähnlichen Herausforderungen. Das erste Google Pixel Fold hatte einen ähnlichen Formfaktor wie das Fold8, aber spätere Modelle kehrten aufgrund von Nutzerfeedback zu einem schmaleren Design zurück. Es bleibt unklar, ob sich der Markt für faltbare Handys auf einen einzigen Formfaktor einigen wird.