Samsung verhandelt über Beteiligung an Misterals Serie-D-Finanzierungsrunde
Der südkoreanische Konzern Samsung verhandelt Berichten zufolge über eine Investition von bis zu 1 Milliarde Euro in die laufende Serie-D-Finanzierungsrunde des französischen KI-Unternehmens Mistral.

Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung verhandelt über eine mögliche Investition von bis zu 1 Milliarde Euro in das französische KI-Unternehmen Mistral. Die Verhandlungen sind Teil der aktuellen Serie-D-Finanzierungsrunde von Mistral, wie die Financial Times unter Berufung auf informierte Personen berichtet.
Mistral soll versuchen, rund 3 Milliarden Euro zu einer Bewertung von 20 Milliarden Euro einzusammeln. Eine Beteiligung von Samsung wäre strategisch bedeutsam, da das Unternehmen einer der weltweit größten Hersteller von Speicherchips ist, die für das Training von KI-Modellen unerlässlich sind und deren Nachfrage stark gestiegen ist.
Mistral wurde 2023 gegründet, um eine europäische Alternative zu den dominanten US-amerikanischen und chinesischen KI-Anbietern zu schaffen. Bislang hat das Unternehmen mehr als 3,5 Milliarden US-Dollar an Fremd- und Eigenkapital aufgenommen. Die letzte Eigenkapitalfinanzierung war eine Serie-C-Runde über 1,7 Milliarden Euro vor weniger als einem Jahr, angeführt von ASML.
Zuvor wurde berichtet, dass auch die schwedische Investmentgesellschaft EQT Gespräche über die Führung oder Mitführung der Runde über den Scaleup Europe Fund der EU führt. Mistral lehnte eine Stellungnahme ab, und Samsung hat sich bisher nicht zu den Berichten geäußert.