Samsung plant 20-prozentige Produktionskürzung bei Galaxy A-Smartphones wegen steigender Chipkosten
Samsung reduziert die Fertigung der Galaxy A-Mittelklasse um bis zu 20 Prozent im vierten Quartal, um Speicherkomponenten für profitablere Flaggschiff-Modelle zu sichern.
Aufgrund deutlich gestiegener Preise für Speicher- und Flash-Chips passt Samsung seine Produktionsplanung an. Wie aus Südkorea berichtet wird, soll die Fertigung der Galaxy A-Serie im laufenden vierten Quartal um bis zu 20 Prozent gedrosselt werden.
Das Unternehmen reagiert damit auf die steigenden Herstellungskosten, die den Druck auf die Gewinnmargen erhöhen. Um die Profitabilität zu wahren, werden knappe Speicherressourcen vorrangig in die hochpreisigen Galaxy S- und Z-Serien geleitet, während die volumenstarke Mittelklasse reduziert wird.
Die Entscheidung könnte Auswirkungen auf den Marktanteil des Unternehmens haben. Da die A-Serie mehr als 70 Prozent der gesamten Smartphone-Auslieferungen von Samsung ausmacht, könnten die reduzierten Kapazitäten die globale Marktposition schwächen. Analysten sehen darin eine Möglichkeit für Konkurrenten wie Apple, den Rückstand bei den weltweiten Verkaufszahlen zu verringern.