Samsung SDS und LG CNS bauen KI-Rechenzentren in Asien aus
Die südkoreanischen IT-Dienstleister Samsung SDS und LG CNS erweitern ihre KI-Infrastruktur in Südkorea und Indonesien, um der steigenden Nachfrage nach Rechenleistung zu begegnen.

Samsung SDS und LG CNS investieren verstärkt in den Ausbau von KI-fähigen Rechenzentren, um den wachsenden Bedarf an Rechenkapazität in Asien zu decken. Samsung SDS hat mit dem Bau eines Standorts in Gumi, Südkorea, begonnen, dessen Fertigstellung für Ende 2028 geplant ist. Das Rechenzentrum soll mit einer Leistung von 60 Megawatt starten und je nach Bedarf auf bis zu 120 Megawatt erweitert werden können.
Parallel dazu hat LG CNS ein KI-Rechenzentrum mit 30 Megawatt Kapazität in Jakarta, Indonesien, fertiggestellt. Nach Angaben des Unternehmens war die gesamte Kapazität bereits vor der Fertigstellung vollständig von Kunden belegt. Das Unternehmen plant, die Anlage in weiteren Phasen auf eine Gesamtkapazität von 400 Megawatt auszubauen.
Beide Unternehmen planen den strategischen Wandel vom reinen Bau von Rechenzentren hin zum Betrieb von KI-Infrastrukturen und entsprechenden Dienstleistungen. Während Samsung SDS in Gumi Colocation-Dienste anbieten will, strebt LG CNS eine weitere Expansion in der asiatisch-pazifischen Region an. Diese Entwicklungen spiegeln den allgemeinen Markttrend wider, in dem die Investitionen in Rechenzentren in Südkorea und Indonesien durch die KI-Entwicklung stark zunehmen.