Sanofi und AstraZeneca melden positive Nirsevimab-Ergebnisse in RSV-Studie
Sanofi und AstraZeneca haben positive Top-Ergebnisse aus der RSV-Phase-2/3-MEDLEY-Studie für Nirsevimab bekannt gegeben. Nirsevimab wird als erstklassige Einzeldosis-Immunisierung zur</div><div class="answer-md">schützt aller Säuglinge in ihrer ersten RSV-Saison untersucht.

Sanofi und AstraZeneca gaben im Juni 2021 positive Top-Ergebnisse aus der Phase-2/3-MEDLEY-Studie für das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) bekannt. Die Studie untersuchte Nirsevimab bei Frühgeborenen und Säuglingen mit chronischer Lungenerkrankung oder angeborenen Herzerkrankungen. Nirsevimab zeigte ein ähnliches Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil wie Palivizumab, dem derzeitigen Standard.
RSV ist ein verbreitetes saisonales Virus, das Atemwegsinfektionen verursacht und die Hauptursache für Krankenhausaufenthalte bei Säuglingen ist. Nirsevimab wird als potenziell erstklassige Einzeldosis-Immunisierung entwickelt, die allen Säuglingen während ihrer ersten RSV-Saison Schutz bieten soll.
Die Ergebnisse der MEDLEY-Studie sind die dritten entscheidenden Studienergebnisse, die positive Daten für Nirsevimab berichten. Zuvor hatte Sanofi im April positive Ergebnisse aus der Phase-3-MELODY-Studie gemeldet, bei der Nirsevimab seinen primären Endpunkt zur Reduzierung von RSV-bedingten Infektionen der unteren Atemwege bei gesunden Früh- und termingeborenen Säuglingen erreichte.
Diese Ergebnisse sollen zusammen mit den Daten aus einer Phase-2b-Studie die Grundlage für globale Zulassungsanträge bilden, die für die erste Hälfte des Jahres 2022 geplant sind, mit dem Ziel, eine neue präventive Option für alle Säuglinge gegen schwere RSV-Erkrankungen anzubieten.