Sanofi liefert Medikamente und humanitäre Hilfe in die Ukraine
Sanofi hat Medikamente und Impfstoffe im Wert von 23 Mio. € an die Ukraine und ukrainische Flüchtlinge geliefert. Das Unternehmen hat zudem alle neuen Ausgaben in Russland eingestellt, die nicht die Versorgung mit essenziellen Medikamenten betreffen.

Der Pharmakonzern Sanofi hat angesichts des anhaltenden Konflikts weiterhin essenzielle Medikamente und humanitäre Hilfe in die Ukraine und die Nachbarländer geliefert. Einem Update vom September 2022 zufolge haben die Spenden des Unternehmens an Medikamenten und Impfstoffen einen Wert von 23 Millionen Euro erreicht.
Die Hilfslieferungen umfassen 31 Millionen Tagesdosen für chronische Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden sowie 450.000 Impfstoffe, darunter 300.000 Dosen gegen Tetanus und Diphtherie. Darüber hinaus hat Sanofi 4 Millionen Euro an das Rote Kreuz und 1 Million Euro an das UNHCR gespendet, um die von der Krise Betroffenen zu unterstützen.
Im Einklang mit der Haltung der internationalen Gemeinschaft hat Sanofi alle neuen Ausgaben in Russland und Weißrussland gestoppt, die nicht direkt mit der Versorgung mit essenziellen Medikamenten und Impfstoffen zusammenhängen. Dies beinhaltet die Einstellung aller Werbe- und Verkaufsförderungsaktivitäten sowie die Aussetzung der Rekrutierung neuer Patienten für laufende klinische Studien in diesen Regionen.
Um den anhaltenden Zugang der Patienten zu Medikamenten zu gewährleisten, hat Sanofi Maßnahmen ergriffen, wie die Verlagerung von Vorräten aus Hochrisikogebieten, die Einrichtung neuer Logistikzentren und den Aufbau neuer Partnerschaften. Das Unternehmen unterstützt auch seine Mitarbeiter in der Ukraine und den Nachbarländern und fördert freiwillige Hilfsleistungen bei der Sortierung und Verteilung von Medikamenten.