Sanofi hebt 2026er Prognose nach starkem Q2 an
Der Pharmakonzern Sanofi hat am 30. Juli 2026 seine Finanzprognose für 2026 angehoben, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal ein zweistelliges Umsatzwachstum und ein starkes Wachstum des bereinigten Gewinns pro Aktie (EPS) verzeichnete.

Paris – Der Pharmakonzern Sanofi hat am 30. Juli 2026 eine Anhebung seiner Finanzprognose für das Gesamtjahr 2026 bekannt gegeben. Im zweiten Quartal erzielte das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 17,8 % zu konstanten Wechselkursen (CER) und einen bereinigten Gewinn pro Aktie (EPS) von 2,09 Euro.
Die Umsätze der neu eingeführten Pharmazeutika stiegen um 48,3 % auf 1,3 Milliarden Euro, angeführt von den Produkten Ayvakit, ALTUVIIIO und Sarclisa. Der Umsatz von Dupixent erhöhte sich um 37,6 % auf 5,2 Milliarden Euro und überschritt damit erstmals in einem Quartal die Marke von 5 Milliarden Euro.
Trotz des allgemeinen Umsatzwachstums sanken die Impfstoffverkäufe um 4,7 % auf 1,1 Milliarden Euro. Das Unternehmen begründete diesen Rückgang mit einer hohen Vergleichsbasis bei Grippeimpfstoffen im Vorjahr. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben stiegen um 17,9 % auf 2,2 Milliarden Euro, teilweise aufgrund von Kosten für die Priorisierung der Pipeline.
Das Unternehmen informierte auch über Pipeline-Aktualisierungen, darunter sieben Zulassungen in verschiedenen Therapiegebieten und zwei positive Ergebnisse aus Phase-3-Studien. Sanofi entschied jedoch, keine globale Zulassung für Amilitelemab zu beantragen und stellte die klinischen Entwicklungsprogramme für Itepekimab und Balinatunfib ein.
Mit der angehobenen Prognose erwartet Sanofi nun ein Umsatzwachstum von rund 10 % zu konstanten Wechselkursen im Jahr 2026, wobei der bereinigte Gewinn pro Aktie voraussichtlich etwas stärker wachsen wird als der Umsatz. Das Unternehmen schloss zudem ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 1 Milliarde Euro ab.