Sanofi hebt Jahresprognose nach starkem dritten Quartal an
Der Pharmakonzern Sanofi verzeichnete im dritten Quartal ein Umsatzplus von 14,3 Prozent und erhöht aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung die Ziele für 2026.

Sanofi erzielte im dritten Quartal 2026 ein deutliches organisches Umsatzwachstum von 14,3 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 19,6 Prozent auf 3,55 Euro. Haupttreiber der Entwicklung war das Medikament Dupixent, dessen Umsatz um 34,8 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro zulegte, während die Impfstoffsparte einen Rückgang von 6,6 Prozent hinnehmen musste.
Trotz des stabilen Forschungsbudgets von 1,8 Milliarden Euro gelang es dem Unternehmen, die allgemeinen Betriebskosten durch strikte Ausgabendisziplin um 0,9 Prozent zu senken. Vorstandschefin Belén Garijo hob hervor, dass die positive Dynamik bei den neuen Medikamenten eine Anhebung der Jahresprognose ermögliche. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Management nun ein Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich.
Die strategische Ausrichtung liegt derzeit auf der Vorbereitung der Zeit nach dem Auslaufen der Exklusivität für Dupixent. Das Unternehmen setzt hierbei auf eine Steigerung der F&E-Produktivität sowie auf gezielte Portfoliobereinigungen, wie etwa die jüngste Partnerschaft mit Cheplapharm für Altmedikamente.
Sanofi bestätigte zudem das Festhalten an seiner Kapitalallokationspolitik. Die Dividendenpolitik bleibt unverändert, während Zukäufe als ein zentrales Instrument zur Transformation des Konzerns in den kommenden Jahren dienen sollen.