SAS schließt Rekapitalisierungsplan ab
Die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat ihren Rekapitalisierungsplan erfolgreich umgesetzt und dabei Schulden in Eigenkapital umgewandelt sowie rund 12 Milliarden SEK aufgenommen.

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat den erfolgreichen Abschluss ihres Rekapitalisierungsplans bekannt gegeben, einer bedeutenden finanziellen Umstrukturierung zur Stärkung der Unternehmensbilanz. Im Rahmen des Plans wurden rund 2,25 Milliarden SEK an Schulden in Eigenkapital umgewandelt, und es wurden Bruttoerlöse von etwa 12 Milliarden SEK erzielt.
Durch die Rekapitalisierung wird das Eigenkapital von SAS um rund 14,25 Milliarden SEK gestärkt. Die Gesamtzahl der Aktien und Stimmen bei SAS ist um etwa 6,88 Milliarden gestiegen, was zu einer Verwässerung von etwa 95 % für bestehende Aktionäre führt.
Die Rekapitalisierung umfasste mehrere Komponenten: Inhaber von ungesicherten Anleihen von SAS erhielten die Option, ihre Anleihen in neue Aktien umzuwandeln; nicht konvertierte Restbeträge wurden in neue Hybridanleihen umgewandelt. Bestehende Inhaber von Hybridanleihen sahen ihre Wertpapiere in Stammaktien umgewandelt. Zusätzlich fand eine direkte Aktienplatzierung statt, ferner wurde eine Bezugsrechtsaktienemission durchgeführt.
Die Regierungen Schwedens und Dänemarks, die Hauptaktionäre von SAS, beteiligten sich maßgeblich an dem Plan. Beide Regierungen halten nun nach der Ausgabe neuer Aktien an sie jeweils rund 21,80 % der gesamten Aktien und Stimmen des Unternehmens.
SAS erklärte, dass diese Rekapitalisierung ein entscheidender Schritt für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und finanzielle Stabilität des Unternehmens in der sich wandelnden Luftfahrtbranche ist.