Sachsen übersteht Hitzewelle: Brände und Sturmschäden gemeldet
Sachsens heißeste Tage des Jahres sind vorerst vorbei, und die Unwetter sowie Regenschauer seit Sonntagnachmittag blieben weitgehend glimpflich. Dennoch wurden mehrere Brände und wetterbedingte Störungen gemeldet.

Sachsen hat die heißesten Tage des Jahres vorerst überstanden. Die seit Sonntagnachmittag niedergehenden Unwetter, Gewitter und Regenschauer verliefen größtenteils glimpflich, wie MDR Mitteldeutscher Rundfunk am Montagabend mitteilte. Der Newsblog zur Hitzewelle und den Unwettern wurde beendet.
In Leipzig legte extreme Hitze den Straßenbahnbetrieb seit Samstag lahm. Die Fugenmasse zwischen Schienen und Asphalt war geschmolzen und in Schienen und Weichen gelaufen. Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) konnten nach eigenen Angaben noch kein klares Muster für die bisherigen Ausfälle erkennen; betroffen seien sowohl neue als auch alte Streckenabschnitte. Die Ursachenforschung soll nach Reinigungsarbeiten beginnen.
Die Standseilbahn in Augustusburg war nach einem Gewitter außer Betrieb genommen worden. Die Elektrik der Bahn wurde durch das Unwetter beeinträchtigt, woraufhin die Sicherheitssysteme einen Weiterbetrieb verhinderten. Techniker arbeiten an der genauen Fehlerursache, ein Wiederinbetriebnahmezeitpunkt ist unklar.
Die Stadt Dresden verzeichnete am Sonntag einen Hitzerekord: An der Messstelle Neustadt wurden 40,4 Grad Celsius gemessen. Die Dresdner Verkehrsbetriebe hatten den Betrieb teilweise eingeschränkt.
Blitzschlag und Sturmschäden forderten zahlreiche Feuerwehreinsätze in ganz Sachsen. Im Görlitzer Raum ereignete sich nach einem Blitzeinschlag ein Brand. In Limbach-Oberfrohna schlug ein Blitz in ein Gartenhaus ein und verursachte Schäden von rund 15.000 Euro durch eindringendes Regenwasser. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.