Scania und Fortescue entwickeln gemeinsam autonomes Minen-Roade-Train
Scania und das australische Unternehmen Fortescue haben eine Kooperation zur Entwicklung und Validierung einer voll integrierten autonomen Road-Train-Lösung für den Bergbau vereinbart.

Der schwedische Lkw-Hersteller Scania und das australische Bergbauunternehmen Fortescue werden gemeinsam eine vollständig integrierte autonome Road-Train-Lösung entwickeln und validieren. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, den steigenden Bedarf an autonomen Technologien im globalen Bergbausektor zu decken.
Die gemeinsame Entwicklung, Erprobung und Validierung wird in den Eisenerzbetrieben von Fortescue in Christmas Creek, Queensland, Australien, stattfinden. Das Projekt wird die Erfahrung von Scania in der Lieferung von Lkw für die Bergbauindustrie sowie das Know-how von Fortescue im autonomen Fahren nutzen.
Die autonome Lösung wird die Automatisierungstechnologie und Hardware von Scania in die R770 Prime Mover-Plattform integrieren. Dieses System wird mit drei Anhängern gekoppelt, die eine Nutzlast von 240 Tonnen tragen können, und in das Flottenmanagementsystem (FMS) von Fortescue integriert. Ziel ist es, die Flottenauslastung zu optimieren, die Produktivität zu maximieren und einen effizienten Energieverbrauch zur Reduzierung von CO2-Emissionen sicherzustellen.
Beide Unternehmen betonen ihre gemeinsamen Werte in Bezug auf Sicherheit, operative Effizienz und die Reduzierung von CO2-Fußabdrücken. Diese Zusammenarbeit bietet Scania die Möglichkeit, Einblicke in autonome Operationen unter anspruchsvollen Bedingungen zu gewinnen, während Fortescue seine Produktivität und Kosteneffizienz innerhalb seiner Wertschöpfungskette im Bergbau verbessern möchte.