Scania nimmt Batteriemontageanlage in Betrieb
Der Lkw-Hersteller Scania hat seine neue Batteriemontageanlage in Södertälje, Schweden, in Betrieb genommen. Die Investition von 1,5 Milliarden SEK ist ein entscheidender Schritt für den Übergang des Unternehmens zu fossilfreien Transportlösungen.

Der schwedische Lkw-Hersteller Scania hat den Betrieb in seinem neuen Batteriemontagewerk in Södertälje aufgenommen. Die Anlage, in die Scania 1,5 Milliarden SEK investiert hat, ist ein zentraler Baustein für die Umstellung des Unternehmens auf fossilfreie Transportlösungen.
Das Werk mit einer Fläche von 18.000 Quadratmetern befindet sich neben der Fahrgestellmontage von Scania. Es unterstützt den Ausbau des Angebots an elektrifizierten Lkw, Bussen und Motoren. Scania strebt an, bis 2030 die Hälfte seines Umsatzes mit Elektrofahrzeugen zu erzielen.
Im voll ausgelasteten Betrieb werden in der Anlage 550 Mitarbeiter beschäftigt sein. Die Produktion ist hochautomatisiert und umfasst die Montage von Batteriezellen zu Modulen und Paketen, die anschließend in die Endmontage einfließen. Die Batterien sind für eine Lebensdauer von 1,5 Millionen Kilometern ausgelegt, was der gesamten Lebensdauer eines Lkw entspricht.
Die Batteriezellen werden von Northvolts Gigafactory in Nordschweden bezogen. Die strategische Lage des Werks neben der Fahrgestellmontage ermöglicht kurze und effiziente Materialflüsse. In Södertälje sind auch ein Batterielabor und Teststrecken für autonome und elektrifizierte Fahrzeuge angesiedelt.