Scania fördert Kreislaufwirtschaft durch intelligentes Asset Management
Scania entwickelt neue Geschäftsmodelle mit Fokus auf intelligentes Asset Management zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Elektrifizierung. Ziel ist es, Elektro-Lkw als Dienstleistung anzubieten.

Der schwedische Lkw-Hersteller Scania setzt im Rahmen seiner Strategie für nachhaltige Transporte verstärkt auf Kreislaufwirtschaft und intelligentes Asset Management. Das Unternehmen entwickelt neue Lösungen, die Kunden beim Übergang von Verbrenner-Lkw zu batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) unterstützen und gleichzeitig den Material-Fußabdruck des Unternehmens reduzieren.
Scanias Geschäftsbereich Ventures and New Business (VNB) treibt die Kreislaufwirtschaft durch verschiedene Initiativen voran. Dazu gehören flexible Finanzierungsmodelle, wie der Elektro-Lkw-Service "Pay-per-use" des Joint Ventures JUNA. Dieses Modell umfasst Wartung, Reparaturen, Versicherungen und Unterstützung bei der Elektrifizierung, was Kunden den Umstieg auf Elektroflotten erleichtert.
Das Unternehmen baut derzeit eine Plattform für nutzungsabhängige Finanzierung und Lebenszyklusmanagement von Elektrofahrzeugen auf. Diese Lösung ermöglicht es Scania, die Fahrzeuge über ihre gesamte Lebensdauer zu besitzen und durch digitale Werkzeuge deren Nutzung und Wertschöpfung zu optimieren. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Management der Batterie-Lebenszyklen und Strategien für die Wiederverwendung.
Globale Trends wie steigende Rohstoffpreise, geopolitische Spannungen und strengere Umweltvorschriften erhöhen den Druck und schaffen gleichzeitig Chancen für die Kreislaufwirtschaft. EU-Richtlinien fordern Unternehmen auf, ihre Umweltauswirkungen zu verfolgen und zu reduzieren. Digitalisierung und vorausschauende Wartung unterstützen die Entwicklung dieser neuen Geschäftsmodelle.
Scania betrachtet die Kreislaufwirtschaft als eine bedeutende Geschäftsmöglichkeit. Zukünftig plant das Unternehmen, seinen Kunden vielfältigere Eigentumsmodelle, wie Kurzzeitmieten, anzubieten, um unterschiedliche Bedürfnisse zu erfüllen und den Übergang zu nachhaltigen Transporten gemeinsam voranzutreiben.