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Fertigung

Scania führt neue Hybrid-Lkw-Modelle ein

Scania hat seine neuesten HEV- und PHEV-Hybrid-Lkw mit einem neuen Antriebsstrang vorgestellt. Die neuen Modelle bieten erhebliche Kraftstoffeinsparungen und reduzierte Emissionen für verschiedene Transportanforderungen.

22. Juli 2026
Scania führt neue Hybrid-Lkw-Modelle ein

Scania hat seine neueste Generation von Hybrid-Lkw eingeführt, die sowohl als HEV- (Hybrid Electric Vehicle) als auch als PHEV- (Plug-in Hybrid Electric Vehicle) Modelle mit flexiblen Antriebs- und Ladekonfigurationen erhältlich sind. Diese Fahrzeuge sind darauf ausgelegt, vielfältige Anwendungsanforderungen zu erfüllen und stellen einen Schritt in Richtung vollständige Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs dar.

Das Herzstück des neuen Antriebsstrangs ist die Elektromaschine GE281, die mit Scanias Sieben- oder Neun-Liter-Verbrennungsmotoren integriert ist. Dieses System liefert eine Dauerleistung von bis zu 230 kW und eine Spitzenleistung von 290 kW, mit einem Drehmoment von 2.100 Nm über ein Sechsganggetriebe. Das neue System unterstützt Scania-Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 36 Tonnen, auch im reinen Elektriebrieb.

Scania schätzt, dass diese Hybrid-Lkw im städtischen Umfeld Kraftstoffeinsparungen von bis zu 40 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Antriebssträngen erzielen können. Die Plug-in-Hybridmodelle bieten eine elektrische Reichweite von bis zu 60 Kilometern, eine vollständige Aufladung ist in etwa 30 Minuten möglich. Die verbauten, kleiner dimensionierten Verbrennungsmotoren sind mit Biokraftstoffen wie HVO und Biodiesel kompatibel.

Fredrik Allard, Senior Vice President und Leiter von E-Mobility bei Scania Sales & Marketing, bezeichnete das GE281-System als einen bedeutenden Fortschritt für die Schwerlastwagenindustrie. "Unsere Hybride sind nun starke Kandidaten für eine Vielzahl von Anwendungen, bei denen Nachhaltigkeit und intelligente Lösungen Priorität haben", erklärte Allard. Diese Entwicklung steht im Einklang mit Scanias Strategie zur Erreichung seiner wissenschaftsbasierten CO2-Reduktionsziele und zur Unterstützung des Pariser Abkommens.

Originalquelle: scania.com