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Fertigung

Scania meldet geringere Umsätze und steigende Bestellungen trotz Marktherausforderungen

Scania verzeichnete für das Gesamtjahr 2025 einen Umsatzrückgang um 8 Prozent auf 198,5 Milliarden SEK, bedingt durch niedrigere Lieferungen und ungünstige Wechselkurseffekte. Gleichzeitig stieg der Auftragseingang.

27. Juli 2026
Scania meldet geringere Umsätze und steigende Bestellungen trotz Marktherausforderungen

Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania hat seine Finanzergebnisse für das Gesamtjahr 2025 vorgelegt. Der Umsatz sank um 8 Prozent auf 198,5 Milliarden SEK (Vorjahr: 216,1 Milliarden SEK). Hauptursache waren geringere Fahrzeuglieferungen, die jedoch teilweise durch ein starkes Servicegeschäft kompensiert wurden.

Das Ergebnis wurde durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt, darunter das geringere Liefervolumen, ein starker schwedischer Kronenkurs, der die Erträge schmälert, sowie Kosten im Zusammenhang mit dem industriellen Aufbau in China. Die bereinigte Umsatzrendite lag bei 10,7 Prozent, verglichen mit 14,8 Prozent im Vorjahr.

Trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds und einer Normalisierung der Nachfrage in Europa verzeichnete Scania im Gesamtjahr 2025 einen Anstieg des Auftragseingangs um 14 Prozent auf 92.351 Fahrzeuge. Insbesondere im vierten Quartal zeigte sich eine positive Entwicklung mit einem Auftragseingangswachstum von 9 Prozent, was auf ein gestärktes Kundenvertrauen hindeutet. Scania behauptete seine starke Marktposition in Europa mit einem Marktanteil von 17,6 Prozent im Segment der schweren Lkw.

Scania setzte seine strategischen Investitionen in Elektrifizierung und Ladeinfrastruktur fort und verstärkte seine Präsenz in China. Das Unternehmen vereinfachte seine Organisationsstruktur und erzielte Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit, indem es die Scope-1- und Scope-2-Emissionen des eigenen Betriebs seit 2015 um fast 54 Prozent reduzierte.

Originalquelle: scania.com