Scania testet neue LKW-Generation unter harten Bedingungen in Brasilien
Scania hat seine neue LKW-Generation zwei Jahre lang unter extremen Bedingungen im brasilianischen Mato Grosso getestet. Die Testregion ist für ihre anspruchsvollen, unbefestigten Straßen bekannt.

Scania hat einen anspruchsvollen zweijährigen Feldtest seiner neuen LKW-Generation im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso abgeschlossen. Diese Region, geprägt von schlammigen und unebenen Straßen, dient als extreme Belastungsprobe für die Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge.
Die Tests wurden von Botuverá durchgeführt, einem Familienunternehmen mit langer Erfahrung im Betrieb von Scania-LKW. Mato Grosso ist ein weltweit bedeutender Produzent von Sojabohnen, Mais, Baumwolle und Rindfleisch. Der Transport dieser Güter erfordert oft Hunderte von Kilometern auf unbefestigten Straßen, was erhebliche Herausforderungen für die Logistik und die Fahrzeugwartung mit sich bringt.
Adriano Bissoni, kaufmännischer Leiter und Logistikmanager bei Botuverá, wies darauf hin, dass die rauen Bedingungen zu schnellem Verschleiß führen und eine strenge Wartung erfordern. "Durch die Teilnahme an Scanias Fahrzeugtests lernen wir ein neues Produkt kennen und können Verbesserungen vorschlagen", sagte Bissoni. Er betonte auch das Vertrauen des Unternehmens in die Marke Scania aufgrund ihrer operativen Kosteneffizienz.
Fahrer Fernando Bachi, der während der Tests einen Scania R 500 fuhr, beschrieb die Straßen als schwierig, äußerte aber auch Freude an der Fahrerfahrung. Er behandelte den LKW mit großer Sorgfalt, gleich einem zweiten Zuhause, was die Rolle des Fahrers bei der Instandhaltung des Fahrzeugs unter extremen Umständen unterstreicht.