Scania-LKW getestet auf der längsten Privatstraße der Welt
Ube Industries nutzt die längste Privatstraße der Welt in Japan, um Scania-LKW unter extremen Bedingungen zu testen. Die Straße ist über 30 Kilometer lang.

Ube Industries, ein japanisches Industrieunternehmen, nutzt die längste Privatstraße der Welt mit einer Länge von über 30 Kilometern, um die Leistung von schweren Fahrzeugen zu testen und zu bewerten. Die Strecke, die von Guinness World Records anerkannt ist und sich im Abbaugebiet von Ube in Südjapan befindet, stellt extreme Bedingungen für Lastwagen dar.
Die Straße ist integraler Bestandteil der massiven internen Transportoperationen von Ube Industries, durch die jährlich 8,4 Millionen Tonnen Materialien, darunter Kalkstein und Kohle, bewegt werden. Die Flotte des Unternehmens von 35 Lastwagen fährt täglich nach einem straffen Zeitplan und strebt 180.000 Kilometer pro Fahrzeug pro Jahr an. Hideki Shimazu, Leiter der Logistik und des Einkaufs bei Ube Industries, beschreibt die Straßenbedingungen als "einen Testparcours für neue Lastwagen".
Aufgrund ihrer Länge und anspruchsvollen Natur haben bisher nur drei LKW-Marken Ubes betriebliche Anforderungen erfüllt. Scania wurde ausgewählt, weil das Unternehmen die notwendige Leistung in Kombination mit einem lokalen Vertriebsnetz und Dienstleistungen in Japan anbietet. Das Unternehmen hat seit März zwei Scania-Einheiten in seine Flotte aufgenommen und plant, in den kommenden Monaten zwei weitere hinzuzufügen.
Erste Daten deuten darauf hin, dass Scania-LKW einen Kraftstoffverbrauch von weniger als 68,5 Litern pro 100 Kilometer erzielen, was eine erhebliche Effizienz zeigt. Ube Industries beabsichtigt, das Gewicht der transportierten Ladung um 10 Prozent zu erhöhen und erwägt die Wiedereinführung von Dreifachanhängern zur weiteren Steigerung der Produktivität. Shimazu geht davon aus, dass die Scania-LKW diesen sich entwickelnden Anforderungen gerecht werden.