Schneider Electric erweitert KI-fähige Rechenzentrumsmodule auf 2,5 MW
Schneider Electric hat eine neue Generation vorgefertigter Stromversorgungsmodule für KI-fähige Rechenzentren eingeführt, die bis zu 2,5 MW liefern. Die in Europa verfügbaren Systeme unterstützen High-Density-Computing-Workloads.

Schneider Electric hat sein Portfolio für KI-fähige Infrastrukturen um eine neue Generation von vorgefertigten Stromversorgungsmodulen und -skids erweitert. Diese Systeme sind darauf ausgelegt, skalierbare, ausfallsichere und schneller einsatzbereite Stromkapazitäten für Hyperscale-, Neocloud- und Colocation-Rechenzentren bereitzustellen, um den wachsenden Anforderungen von KI- und High-Performance-Computing (HPC)-Workloads gerecht zu werden.
Die neuen Lösungen sind ab sofort in Europa verfügbar und bieten Stromkapazitäten von 2 MW bis 2,5 MW pro Modul. Sie werden durch die Galaxy VXL (GVXL) USV-Technologie von Schneider Electric gespeist. Die 2,5 MW-Konfiguration stellt die bisher größte einteilige Container-Lösung des Unternehmens dar.
Die Module basieren auf den neuesten Referenzdesigns von Schneider Electric, die in Zusammenarbeit mit NVIDIA entwickelt wurden. Sie umfassen integriertes Energiemanagement und Steuerungen für Flüssigkeitskühlung, die für die NVIDIA GB300 NVL72-Plattform ausgelegt sind. Laut Schneider Electric kann die standardisierte Architektur die Bereitstellungszeiten auf bis zu sechs Monate verkürzen, was Kunden hilft, leistungsstarke Computer, KI-Trainingscluster und GPU-intensive Workloads schneller in Betrieb zu nehmen.
Die Systeme werden in der kürzlich erweiterten Anlage von Schneider Electric in Sant Boi de Llobregat, Barcelona, Spanien, entwickelt, hergestellt und getestet. Nach der Einführung in Europa ist die Verfügbarkeit der Portfolios für Nordamerika für Ende 2026 geplant, gefolgt von weiteren globalen Märkten, einschließlich des asiatisch-pazifischen Raums.