Handyverbote in Schulen gewinnen an Zustimmung
Eine neue Umfrage des Pew Research Center zeigt eine wachsende öffentliche Unterstützung für Handyverbote an US-Schulen. Erstmals befürwortet eine Mehrheit der Amerikaner Verbote, die den gesamten Schultag umfassen.

Da Schulen in den Vereinigten Staaten weiterhin Handyverbote einführen, zeigt eine neue Umfrage des Pew Research Center, dass diese Maßnahmen erhebliche öffentliche Unterstützung gewinnen. Die Studie ergab, dass 77 Prozent der US-Erwachsenen ein Verbot von Mobiltelefonen in Klassenzimmern von Mittel- und Oberschulen unterstützen.
Der Trend ist besonders ausgeprägt bei "Bell-to-Bell"-Verboten, die die Handynutzung für den gesamten Schultag untersagen. Dieses Jahr befürworten 48 Prozent der erwachsenen Amerikaner solche umfassenden Verbote. Dies ist das erste Mal, dass eine Mehrheit diese befürwortet, verglichen mit 36 Prozent vor zwei Jahren.
Die Zustimmung zu Verboten im Klassenzimmer ist in allen befragten Altersgruppen über 18 Jahren hoch. Während die Zustimmung zu ganztägigen Verboten geringer ist, übersteigt sie in den meisten demografischen Gruppen immer noch 50 Prozent.
Die Ergebnisse unterstreichen eine gesellschaftliche Veränderung der Ansichten über die Rolle der Technologie in der Bildung und ihren Einfluss auf die Konzentration der Schüler. Schulen im ganzen Land ringen damit, die Gerätenutzung zu steuern, um Lernumgebungen zu optimieren.