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Technologie

Schulen erwägen Einsatz von Angriffs-Drohnen gegen Schützen

Neun Schulen in den USA planen die Integration von Drohnen in ihre Sicherheitsprotokolle. Die Campus Guardian Angel-Drohnen von Mithril Defense können aktive Schützen lokalisieren und abschrecken.

29. Juli 2026
Schulen erwägen Einsatz von Angriffs-Drohnen gegen Schützen

Neun Schulen in Colorado, Florida und Georgia planen die Einführung von Angriffs-Drohnen als Teil ihrer Sicherheitsprotokolle zur Abwehr potenzieller Schulschießereien. Die von Mithril Defense entwickelten Campus Guardian Angel-Drohnen sind darauf ausgelegt, mit Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten und werden aus dem Büro des Unternehmens in Austin ferngesteuert.

Die Drohnen können Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreichen, was eine schnelle Reaktion auf dem Campus ermöglicht. Neben der Ortung eines aktiven Schützen sind die Drohnen mit Funktionen wie Pfeffergel-Spray, blinkenden Stroboskoplichtern und Sirenen ausgestattet, um einen Täter zu verlangsamen. In extremen Fällen können die Drohnen Berichten zufolge mit etwa 100 km/h auf eine aktive Bedrohung zurasen.

Mithril Defense CEO Justin Marston erklärte, dass jede Schule ein System zur Unterdrückung aktiver Schützen haben sollte. US-Schulen geben laut dem Learning Policy Institute schätzungsweise 4 Milliarden US-Dollar jährlich für physische Sicherheitsmaßnahmen wie Metalldetektoren und Kameras aus.

Die Einführung dieser Drohnenlösungen stößt jedoch auf Kritik. Einige Kommentatoren äußern Bedenken, dass Ressourcen eher für die Bewältigung von Schießereien eingesetzt werden, anstatt Waffengewalt zu verhindern. Es gibt auch Befürchtungen hinsichtlich eines möglichen Missbrauchs der Technologie, beispielsweise zur Auflösung von Protesten.

Originalquelle: fastcompany.com