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Wissenschaft: Chefs sollten in Meetings weniger sprechen

Neue Forschungsergebnisse zu Meetings deuten darauf hin, dass die Reduzierung der Redezeit von Führungskräften die Effektivität von Besprechungen und das Engagement der Mitarbeiter verbessern kann.

17. Oktober 2026
Wissenschaft: Chefs sollten in Meetings weniger sprechen

Weltweit finden täglich fast eine Milliarde Meetings statt, deren Effektivität seit langem Gegenstand wissenschaftlicher Forschung ist. Die jüngste Beschleunigung der „Meeting-Wissenschaft“, unterstützt durch archivierte virtuelle Besprechungen, liefert neue Erkenntnisse über das Verhalten am Arbeitsplatz.

Laut einer von Ars Technica hervorgehobenen Studie machen Meetings einen erheblichen Teil des Arbeitstages aus, insbesondere für Führungskräfte. Führungskräfte verbringen fast drei Viertel ihrer Arbeitszeit in Meetings, wobei die Planung und Leitung dieser Sitzungen einen erheblichen Teil der Zeit der Manager in Anspruch nimmt.

Innerhalb der Meeting-Wissenschaft haben Organisations- und Sozialpsychologen begonnen, die Dynamik von Besprechungen systematisch zu analysieren. Liana Kreamer, Organisationspsychologin am Florida Institute of Technology und Mitautorin einer Übersicht zu diesem Thema, definiert Meetings als Zusammenkünfte mit einem bestimmten Ziel oder einer Struktur.

Die Kernerkenntnis legt nahe, dass Meetings strukturierter und weniger einseitig sein sollten. Wenn der Sitzungsleiter oder Chef weniger spricht, nehmen die Beteiligung der Mitarbeiter und der Ideenaustausch tendenziell zu, was die Produktivität und Innovationskraft von Besprechungen potenziell steigern kann.

Originalquelle: arstechnica.com