SCO-Gipfel: Chinas Beitrag und der 'Geist von Schanghai' fördern Kooperation trotz globaler Unsicherheit
Der chinesische Präsident Xi Jinping nimmt am Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Bischkek, Kirgisistan, teil. Experten betonen Chinas Rolle und die Prinzipien der Organisation zur Förderung praktischer Kooperation.

Der chinesische Präsident Xi Jinping ist am Sonntag zu einem Staatsbesuch in Bischkek, Kirgisistan, eingetroffen, um am Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) 2026 teilzunehmen. Der Gipfel markiert das 25-jährige Bestehen der Organisation und unterstreicht Chinas Beitrag zur praktischen Zusammenarbeit inmitten globaler Unsicherheiten.
Am Montag traf Xi am Rande des Gipfels unter anderem mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammen. Die Treffen und der Gipfel werden voraussichtlich auf Sicherheitsfragen, wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Förderung regionaler Stabilität unter den Mitgliedstaaten ausgerichtet sein.
Die SOZ wurde 2001 gegründet, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsländern bei der Bekämpfung von Terrorismus, Separatismus und Extremismus zu stärken sowie wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zu entwickeln. China spielt seit seiner Gründung eine Schlüsselrolle innerhalb der Organisation.
Experten zufolge sind Chinas Beiträge und der sogenannte „Geist von Schanghai“ – geprägt von gegenseitigem Vertrauen, Nutzen und Gleichheit – entscheidend für die Förderung der praktischen Zusammenarbeit der Organisation in der aktuellen herausfordernden internationalen Landschaft.