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Wissenschaft

Seattle-Unternehmen simuliert 15.000 Jahre Sonnenwind in vier Stunden

Ein Unternehmen aus Seattle versucht, die Auswirkungen von 15.000 Jahren Sonnenwind auf der Mondoberfläche in nur vier Stunden zu simulieren.

26. August 2026
Seattle-Unternehmen simuliert 15.000 Jahre Sonnenwind in vier Stunden

Ein in Seattle ansässiges Unternehmen hat eine ehrgeizige Initiative gestartet, um die Auswirkungen von 15.000 Jahren Sonneneinstrahlung auf der Mondoberfläche in nur vier Stunden zu simulieren.

Der Sonnenwind, ein Strom geladener Teilchen von der Sonne, bombardiert den Mond seit Milliarden von Jahren. Da der Mond kein Magnetfeld oder Atmosphäre besitzt, ist seine Oberfläche diesem Partikelstrom ständig ausgesetzt.

Im Mittelpunkt dieses Prozesses steht Helium-3, ein Heliumisotop, das durch die Kernfusion der Sonne entsteht. Dieses Helium-3 hat sich über Äonen in die Mondoberfläche, den sogenannten Regolith, eingelagert. Meteoriteneinschläge haben den Regolith periodisch aufgewühlt und einen Teil dieses Heliums-3 unter die unmittelbare Oberfläche gemischt.

Die Simulation zielt darauf ab, die langfristigen Auswirkungen des Sonnenwinds unter Mondbedingungen zu untersuchen. Obwohl die spezifischen Methoden und Ziele noch detailliert werden, bietet das Projekt potenzielle Einblicke in die Mondgeologie und die Auswirkungen für zukünftige Weltraumforschung und Ressourcennutzung.

Originalquelle: arstechnica.com