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SEBI beschleunigt Fondsstarts mit neuem GARUDA-Rahmenwerk

Indiens Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEBI) hat den GARUDA-Rahmen eingeführt, um die Einführung neuer Programme durch alternative Investmentfonds (AIF) zu optimieren und zu beschleunigen.

30. Juli 2026
SEBI beschleunigt Fondsstarts mit neuem GARUDA-Rahmenwerk

Die indische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEBI) hat ein neues regulatorisches Rahmenwerk namens GARUDA (Green-channel: AIF Rollout Upon Document Acknowledgement) eingeführt, um die Einführung neuer Programme durch alternative Investmentfonds (AIF) zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Nach dem neuen System können AIFs nun reguläre Programme innerhalb von zehn Arbeitstagen nach Einreichung ihres Private Placement Memorandum (PPM) bei der SEBI über einen registrierten Merchant Banker auflegen. Dies verkürzt die Zeit im Vergleich zu früheren Verfahren, die oft längere regulatorische Prüfungen beinhalteten und zu Verzögerungen führten, erheblich.

Das Rahmenwerk unterscheidet zwischen regulären und spezialisierten Fonds, wie z. B. großen Wertfonds (LVF) und Angel-Fonds. Diese spezialisierten Fonds erhalten eine erleichterte Behandlung, die es ihnen ermöglicht, ein Programm unmittelbar nach der Einreichung ihres PPM direkt bei der SEBI aufzulegen, und die Einschaltung eines Merchant Bankers für den ursprünglichen Start umgeht.

Die SEBI stellt klar, dass die Einreichung eines PPM keine behördliche Genehmigung darstellt und Merchant Banker für etwaige Auslassungen oder irreführende Angaben weiterhin haftbar bleiben. Die Aufsichtsbehörde zielt darauf ab, sich stärker auf Offenlegungen und Zertifizierungen zu verlassen und von einer Vorabprüfung zu einer nachträglichen Überwachung und Durchsetzung überzugehen.

Originalquelle: inc42.com