SEC-Chef Atkins will Börsengänge durch Deregulierung fördern
SEC-Vorsitzender Paul Atkins plant, die regulatorischen Hürden für Unternehmen zu senken, um die Zahl der Börsengänge zu erhöhen. Texas dient dabei als mögliches Vorbild.

Der Vorsitzende der US-Börsenaufsicht SEC, Paul Atkins, hat Reformen angekündigt, um den langjährigen Rückgang an Börsengängen (IPOs) zu stoppen. Ziel ist es, die regulatorischen Anforderungen für Unternehmen zu reduzieren, um den Gang an die öffentliche Börse kostengünstiger und attraktiver zu gestalten.
Atkins verwies bei einer Veranstaltung in Dallas auf das wirtschaftsfreundliche Umfeld in Texas. Der Bundesstaat hat sich in den letzten Jahren als bedeutendes Finanzzentrum etabliert und zieht zunehmend Unternehmen an, die sich von den traditionellen Finanzplätzen abwenden. Dieses regionale Wachstum dient laut Atkins als Vorbild für eine neue Ausrichtung der nationalen Aufsicht.
Zu den geplanten Maßnahmen gehört unter anderem die Umstellung der Berichtspflichten für börsennotierte Unternehmen von einer vierteljährlichen auf eine halbjährliche Basis. Die Reformvorschläge stoßen jedoch auf geteiltes Echo, da Kritiker eine Schwächung des Anlegerschutzes befürchten.