secunet und SSARM modernisieren bulgarische Grenzkontrollen
secunet und SSARM haben eine Lösung für die Grenzkontrollen an drei bulgarischen Flughäfen geliefert, um die Anforderungen des Entry/Exit Systems (EES) zu erfüllen.

Das Cybersecurity-Unternehmen secunet Security Networks AG hat in Zusammenarbeit mit dem Generalunternehmer SSARM eine Lösung zur Vorbereitung der Grenzkontrollen an drei bulgarischen Flughäfen auf das kommende europäische Entry/Exit System (EES) implementiert.
Das Projekt umfasst die Flughäfen Sofia, Warna und Burgas. Ziel ist es, Grenzübergänge zu optimieren und zu beschleunigen sowie die Sicherheit zu erhöhen. Die neuen Systeme ermöglichen die automatisierte Erfassung biometrischer Daten von Reisenden, einschließlich Gesichtserkennung und Fingerabdrücken.
SSARM erhielt den Auftrag vom bulgarischen Innenministerium und wählte secunet als Technologiepartner aus. Trotz der Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie wurden die Systeme termingerecht installiert. Die Implementierung umfasst 20 secunet easygate-Automaten für EU-Reisende, acht secunet easykiosk-Systeme für Drittstaatsangehörige sowie 66 secunet easytower-Systeme mit Fingerabdruckscannern für Grenzbeamte.
Die Systeme beinhalten fortschrittliche Sicherheitsfunktionen wie Presentation Attack Detection (PAD), um Fälschungsversuche mit manipulierten Fotos und Fingerabdrücken zu erkennen und die Systemintegrität zu gewährleisten.
Bulgarien gehört zu den ersten EU-Mitgliedstaaten, die ihre Grenzkontrollen für das EES, dessen Start für Mai 2022 geplant ist, vorbereitet haben. Diese Maßnahme zielt auf reibungslosere und schnellere Grenzabwicklungen in der Zukunft ab.